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Die Geschichte des CSU-Ortsverbandes Neunkirchen a. Sand
( Erstellt von Elmar Gramann, für das Internet auszugsweise zusammengefasst und ergänzt von Roland Goldhammer)

Der Ortsverband der Christlich-Sozialen-Union in Neunkirchen a. Sand wurde 1964 gegründet. Neben diesem Gründungsdatum gibt es noch zwei weitere entscheidende Daten für die Entwicklung des heutigen CSU-Ortsverbandes in unserer Gemeinde :

Am 20. Mai 1966, zwei Jahre nach Neunkirchen, war auch in der damals noch selbständigen Gemeinde Rollhofen ein Ortsverband gegründet worden. Der Initiator war Manfred Schwemmer, der auch bis zur Fusion der beiden Ortsverbände den Vorsitz inne hatte Die beiden eigenständigen Ortsverbände Neunkirchen und Rollhofen haben sich am 08.Januar1972 aus Anlass der Gemeindegebietsreform, bei der aus den bisherigen Gemeinden Neunkirchen, Rollhofen, Speikern und Kersbach/Weißenbach die Großgemeinde Neunkirchen hervorging, zu einem gemeinsamen Ortsverband zusammengeschlossen.

Der Gründung des Neunkirchner CSU-Ortsverbandes ging eine mühevolle Überzeugungsarbeit und Mitgliederwerbung des langjährigen und verdienten Parteifreundes Egid König voraus. Ohne seinen Einsatz wäre es wohl seinerzeit nicht zur Gründung gekommen. Leider ist von der Gründungsversammlung des CSU-Ortsverbandes kein Protokoll in den Akten enthalten. Aber in einem ausführlichen Protokoll ist unter der Überschrift „Bericht des 1. Vorsitzenden“ folgendes festgehalten :

Herr Vollbracht begann mit der Gründungsversammlung vom 22. Februar 1964. An diesem Tage war in der alten Schule eine Wahlversammlung. Nach Beendigung derselben wurde aufgefordert, noch zu bleiben. Es fand eine Aussprache zwecks Gründung eines CSU-Ortsverbandes statt. An diesem Abend wurde der Neunkirchner CSU-Ortsverband aus der Taufe gehoben. Nachdem sich zehn Personen bereit erklärten, beizutreten ,wurde Herr Volbracht kommisarisch zum 1. Vorsitzenden ernannt und gebeten, die Leitung des neuen Ortsverbandes zu übernehmen. Als vorläufige Vorstandsmitglieder wurden aufgestellt :

2. Vorstand : Götz Ilse
Schriftführerin : Mathilde Volbracht
Kassier : Manfred Hoven
Delegierter für die Kreisversammlung : Egid König


Diese Vorstandschaft wurde in der ersten Versammlung am 24. März 1964 durch Wahlen bestätigt.

Die Gründungsmitglieder sind leider nicht namentlich aufgeführt. Aus den in den Akten befindlichen Aufnahmeformularen lassen sich die folgenden Personen benennen :

Britting Ernst
Hoven Manfred
Ilse Götz
König Egid
Krempl Ludwig
Kwak Valens
Munker Konrad
Niebler Adolf
Pinzer Leonhard, alle aus Neunkirchen
Ultsch Wolfgang, Ottensoos

Weiterhin traten im Gründungsjahr noch dem CSU-Ortsverband bei :
Hoven Ingrid Emma
Hoffmann Alfred
Petriczek Barbara

1966 fanden Kommunalwahlen statt. Bürgermeister Georg Brandmüllerwurde auf derListe „CSU-Freie-Dorfgemeinschaft“ wieder gewählt. Er war jedoch kein CSU-Mitglied. Der CSU-Ortsverband Neunkirchen stellte folgende fünf Gemeinderäte :

Brandl Josef, Donhauser Richard (zugleich 2. Bürgermeister), Dr. Förschner, Glötz Ilse und König Egid.

1967 zählte der CSU-Ortsverband 22 Mitglieder. Bei der Jahreshauptversammlung am 22. Januar wollte niemand den Vorsitz übernehmen. Der CSU-Ortsverband befand sich in einer Krise. Der Wahlausschuss, bestehend aus Dr. Hudak, Anton Dobmeier und Alois Kremer, musste seine ganze Überzeugungskraft aufwenden, um schließlich doch noch Personen zu finden, die sich als Kandidaten zur Verfügung stellten. So wurde folgender Vorstand am 22.Januar 1967 gewählt :

1. Vorsitzender : Götz Ilse

Stellv. Vorsitzender: Lorenz Ernst

Schriftführerin : Petriczek Barbara

Kassier : Britting Ernst

1968 standen aufgrund einer Satzungsänderung schon wieder Neuwahlen an. Unter der Anwesenheit von Bürgermeister Georg Brandmüller wurde am 28. September 1968 folgende Vorstandschaft gewählt :

1. Vorsitzender : König Egid

Sellv. Vorsitzender : Gramann Elmar

Schriftführerin : Petriczek Barbara

Kassier : Donhauser Richard

'Kreisdelegierte : König Egid, Gramann Elmar

Donhauser Richard

Volbracht Hermann

1969 hatte sich die Zahl der Mitglieder auf 21 reduziert. Auch in diesem Jahr waren Neuwahlen durchzuführen. Bei der Ortshauptversammlung am 29. Dezember 1969 wurden folgende Personen in die Vorstandschaft gewählt :

1. Vorsitzender : König Egid

Stellv. Vorsitzender : Gramann Elmar

Schriftführerin : Gramann Hildegard

Kassier : Donhauser Richard


Kreisdelegierte : König Egid

Gramann Elmar

Donhauser Richard

Volbracht Hermann

Hoffmann Alfred

1971 war ein sehr bedeutungsvolles und arbeitsreiches Jahr. Das Wichtigste war wohl die Vorbereitung auf die Gemeindegebietsreform und die Anpassung der Parteistruktur. Am 03. November 1970 fand bereits die entscheidende Sitzung der Ortsverbände von Neunkirchen und Rollhofen wegen der Zusammenlegung der beiden CSU-Ortsverbände statt.

Folgendes wurde bei dieser Sitzung sinngemäß protokolliert :

  • Es besteht Einvernehmen, dass in der neuen Großgemeinde nach der Gebietsreform nur noch ein CSU-Ortsverband bestehen soll.
  • Bei der Neuwahl soll Neunkirchen den 1. Vorsitzenden und Rollhofen den 2. Vorsitzenden stellen. Insgesamt soll die Vorstandschaft aus sieben Mitgliedern bestehen, die sich wie folgt verteilen : Aus Neunkirchen 3, aus Rollhofen 2, aus Speikern und Kersbach/Weißenbach je 1.
  • Weitere Diskussionen zu 1. und 2. sollen in je einer Mitgliederversammlung der Ortsverbände Mitte November stattfinden.
  • Bei einer gemeinsamen konstituierenden Mitgliederversammlung soll die Wahl der neuen Vorstandschaft stattfinden.
  • Für die anstehende Kommunalwahl wurde folgendes gebilligt :

Neunkirchen stellt den Bürgermeisterkandidaten und für den Gemeinderat 7 Kandidaten, Rollhofen 4, Speikern 3 und Kersbach/Weißenbach 2

Die Information der Neunkirchner CSU-Mitglieder zu diesem Thema fand am 27. November 1971 in einer Ortsversammlung statt. Die Vereinbarung wurde einstimmig gebilligt (10 : 0).

Das war die letzte Versammlung des ursprünglichen Neunkirchner CSU-Ortsverbandes, der sich nach knapp achtjährigem Bestehen mit dem Ortsverband Rollhofen zusammenschloss

1972 war aufgrund der Gemeindegebietsreform aus den bisher selbständigen Gemeinden Neunkirchen, Rollhofen , Speikern und Kersbach/Weißenbach die Großgemeinde Neunkirchen entstanden. Die beiden CSU-Ortsverbände Neunkirchen und Rollhofen hatten die in den Parteigremien vorbereiteten neue Parteistruktur in der gemeinsamen Ortshauptversammlung am 08. Januar 1972 durch entsprechende Beschlüsse und Neuwahlen umgesetzt.

Der neue Ortsverband der Christlich-Sozialen-Union Neunkirchen a. Sand war entstanden und eine neue Vorstandschaft installiert :

1. Vorsitzender : König Egid aus Neunkirchen

Stellv. Vorsitzende : Schwemmer Manfred aus Rollhofen

Schriftführer : Gramann Elmar aus Speikern

Kassier : Donhauser Richard aus Neunkirchen

Beisitzer : Britting Ernst aus Neunkirchen

Britting Heinrich aus Rollhofen

Pinzer Konrad aus Speikern

Prosch Werner aus Kersbach

Weber Friedel aus Rollhofen

Kreisdelegierte : Donhauser Richard aus Neunkirchen

Britting Heinrich aus Rollhofen

Gramann Elmar aus Speikern

Graßler Werner aus Rollhofen

König Egid aus Neunkirchen

In der Ortshauptversammlung am 22. April 1972 im Nebenzimmer der „Waldschänke“ in Neunkirchen stand dann die Nominierung des Bürgermeisterkandidaten und die Aufstellung eines Wahlvorschlages der „CSU-Freie Dorfgemeinschaft“ für den Gemeinderat auf der Tagesordnung.

Der neue CSU-Ortsverband war bei den Kommunalwahlen 1972 mit dem Wahlvorschlag „CSU-Freie Dorfgemeinschaft“ recht erfolgreich. Richard Donhauser wurde zum hauptamtlichen 1. Bürgermeister gewählt und die CSU konnte 7 von 16 Gemeinderäte stellen. Dies waren Brandl Josef aus Neunkirchen, Dr. Förschner Hans aus Neunkirchen,

König Egid aus Neunkirchen, Britting Heinrich aus Rollhofen, Gramann Elmar aus Speikern, Pinzer Konrad aus Speikern und Manfred Schwemmer aus Rollhofen. Das Dilemma der CSU dabei war, dass sie einschließlich des Bürgermeisters nur 8 von 17 Stimmen hatte. Das hat sich leider bis zum Jahre 2002 nicht geändert. So war die CSU-Fraktion im Gemeinderat immer gezwungen bei ihren Vorhaben Partner zu suchen. Wenn sie Partner fand, musste sie auf deren Wünsche eingehen, fand die keine Partner, stand sie allein „im Regen“ und wurde von der Mehrheit überstimmt. In der Legislaturperiode ab 1972 konnte eine Arbeitsgemeinschaft mit den beiden Gemeinderäten der Freien Wahlgemeinschaft gegründet werden, die unter der Führung vom CSU-Fraktionsführer Elmar Gramann recht erfolgreich wirken konnte.

Im Zuge der Gebietsreform ist auch aus den drei Landkreisen Lauf, Hersbruck und Nürnberg der Großlandkreis Nürnberger Land entstanden. Der Landrat und der auf 70 Personen vergrößerte Kreistag waren neu zu wählen. Da im gleichen Jahr noch die Bundestagswahl stattfand, bei der als Nachfolger von Dr. Hudak (CSU) nun Hans Roser (CSU) für unseren Wahlkreis gewählt wurde, herrschte fast ein dreiviertel Jahr Wahlkampf.

1973 , am 21. November stand die Durchführung der Ortshauptversammlung mit Neuwahlen an. Die Wahl brachte keine großen Veränderungen :

1. Vorsitzender : König Egid aus Neunkirchen

1. Stellvertreter : Schwemmer Manfred aus Rollhofen

2. Stellvertreter : Goldhammer Roland aus Speikern

Schriftführer : Gramann Elmar aus Speikern

Kassier : Graßler Werner aus Rollhofen

1975, in der Ortshauptversammlung am 15. November, wurde ein neuer Vorstand gewählt. Egid König aus Neunkirchen gab den Vorsitz an Werner Graßler aus Rollhofen ab.

1. Vorsitzender : Graßler Werner aus Rollhofen

1. Stellvertreter : Donhauser Richard aus Neunkirchen

2. Stellvertreter : Goldhammer Roland aus Speikern

Schriftführer : Gramann Elmar aus Speikern

Kassier : Harzenetter Günter aus Rollhofen

1976 wurde am 24. September in Neunkirchen ein Ortsverband der Jungen Union mit 14 Mitgliedern gegründet. Es war der 17. Ortsverband im Landkreis Nürnberger Land. Unter Vorsitz von Fritz Kroder aus Speikern, Edgar Kamm aus Neunkirchen, Armin Glashauser aus Speikern , Kerstin und Björn Teuschel aus Speikern und ab 2003 Michaela Schmidt aus Speikern, hat er auf kommunaler Ebene das politische Geschehen mitgestalltet und 1978 mit Herbert Singer aus Kersbach/Weißenbach und 2002 mit Michaela Schmidt Gemeinderäte gestellt.

1977 wurde im Wesentlichen bei der Ortshauptversammlung am 27.März die alte Vorstandschaft bestätigt. Als neuer Kassier wurde Albert Gebhard gewählt, der in diesem Amt bis 2001 immer wieder bestätigt wurde. Elmar Gramann wurde bei der Kreisvertreterversammlung am 21. Mai 1977 wieder in den Kreisvorstand und als Ersatzvertreter zum Landesparteitag gewählt, sowie Egid König und Christa Weber (Wolfshöhe) als Kreisdelegierte in den Bezirkstag. Die Weichen für die Kommunalwahl im nächsten Jahr wurden bereits bei der Vorstandssitzung am 22. November mit der Aufstellung der Kandidatenliste gestellt, die dann in einer Versammlung am 15. Dezember mit den Mietgliedern diskutiert wurde.

1978 wurde am 08.Januar in einer Ortshauptversammlung die Aufstellung der Kandidaten für die Bürgermeister- und Gemeinderatswahl beschlossen. Die Kommunalwahl war für den CSU-Ortsverband Neunkirchen recht erfolgreich. Die CSU konnte nochmals die stärkste Fraktion stellen : Richard Donhauser wurde wieder zum Bürgermeister gewählt, die 7 CSU-Gemeinderäte waren : Britting Ernst aus Neunkirchen, Britting Heinrich aus Rollhofen, Goldhammer Roland aus Speikern, Gramann Elmar aus Speikern, König Egid aus Neunkirchen, Singer Herbert aus Kersbach/weißenbach und Weber Christa von der Wolfshöhe. In dieser Legislaturperiode wendete sich das Blatt : Obwohl stärkste Fraktion unterlag die CSU in allen wichtigen Abstimmungen der Allianz von FWG/SPD.

1979 fand am 08. März die Ortshauptversammlung statt. Die Neuwahl brachte keine Änderung. Es wurde der bisherige Vorstand bestätigt. Bei der Kreisdelegiertenversammlung am 7. März 1979 wurde Elmar Gramann wieder als Ersatzdelegierter für den Landesparteitag gewählt.

Damals gab es Bestrebungen der Nachbargemeinde Reichenschwand, aus der bestehenden Verwaltungsgemeinschaft Neunkirchen, zu der auch noch Ottensoos gehörte, auszutreten. Als dies in der Neunkirchner CSU bekannt wurde, hat die CSU-Fraktion nach einer Gemeinderatssitzung am 24. April einen Brief an den damaligen CSU-Landesvorsitzenden und Bayer. Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß mit folgendem Inhalt geschrieben :

„..... wenn Reichenschwand selbständig werden kann, so sollte dies für Neunkirchen mit der doppelten Einwohnerzahl und weit über den Landesdurchschnitt vergleichbarer Gemeinden liegender Steuerkraft, vorrangig möglich sein. Wir als CSU-Ortsverband würden es nicht verstehen, wenn Reichenschwand mit einem SPD-Bürgermeister die Rückgewinnung der vollen Selbständigkeit gelingen würde, aber nicht der doppelt so großen Wohn- und Industriegemeinde Neunkirchen a. Sand mit einem CSU-Bürgermeister.“

Ministerpräsident Franz Josef Strauß ließ sich darauf umgehend die Akten vorlegen und bald darauf war Neunkirchen wieder selbständig. Reichenschwand verblieb damals noch mit Ottensoos in der Verwaltungsgemeinschaft.

1981, bei der Ortshauptversammlung am 06. Februar gab es bei den parteiinternen Wahlen einige Veränderungen. Werner Graßler wurde als Vorsitzender abgelöst, für ihn nahm Herbert Haus dieses Amt ein :

1. Vorsitzender : Haus Herbert aus Rollhofen

1. Stellvertreter : Britting Heinrich aus Rollhofen

2. Stellvertreter : Jungnickel Walter aus Speikern

Schriftführer : Gramann Elmar aus Neunkirchen

Kassier : Gebhard Albert aus Rollhofen

Bei der Kreisdelegiertenrversammlung am 27. April kam Walter Jungnickel in den CSU-Kreisvorstand, als Delegierter in den Bezirksparteitag und als Ersatzdelegierter in den Landesparteitag.

1982 fand am Buß- und Bettag ein wichtiges Ereignis statt. Der CSU-Fraktionsführer im Kreistag Nürnberger Land, Friedrich Weißkopf, lud die Neunkirchner Kreis- und Gemeinderäte und die Vorsitzenden des CSU-Ortsverbandes zu einer Sitzung nach Neunkirchen ein, um das damals schon brisante Thema Müllentsorgung im Landkreis Nürnberger Land ortsnah mit den Betroffenen zu diskutieren.

In der Kreisdelegiertenrversammlung am 11. Dezember in Engelthal wurde Walter Jungnickel in den CSU-Kreisvorstand, als Delegierter für den Bezirksparteitag und als Ersatzdelegierter für den Landesparteitag gewählt.

1983 wurde bei der Ortshauptversammlung am 26. November die Vorstandschaft im Wesentlichen bestätigt. Nur der bisherige Schriftführer Elmar Gramann, der diese Funktion seit 1972 inne hatte, gab sein Amt ab. Für ihn wurde Otmar Kraus aus Neunkirchen gewählt.

In der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 30. September stand die Nominierung eines Kreistagskandidaten für die Wahl am 18. 03. 1984 auf der Tagesordnung. Die Wahl fiel auf Roland Goldhammer, der damit dem CSU-Kreisverband als Listenkandidat vorgeschlagen wurde. Goldhammer erzielte bei den Kreistagswahlen einen sehr guten Erfolg, denn er wurde von Platz 30 auf den 13. Platz vorgewählt. Das Kreistagsmandat hatte er bis zu seinem Ausscheiden im Jahre 2002 ununterbrochen inne.

1984 war ein ereignisreiches und schicksalhaftes Jahr für den CSU-Ortsverband. Fünf Tage vor der Kommunalwahl starb am 13. April plötzlich und unerwartet der amtierende Bürgermeister Richard Donhauser, der am darauffolgenden Sonntag wieder zur Wahl gestanden hätte, an einem Schlaganfall. Richard Donhauser war knapp 54 Jahre alt. Von 1966 bis 1972 war er 2. Bürgermeister und von 1972 bis zu seinem Tode 12 Jahre lang

1. Bürgermeister der Gemeinde Neunkirchen a. Sand. Bürgermeister Richard Donhauser genoss in der Bürgerschaft großes Vertrauen und war sehr beliebt. Sein Tod war für den CSU-Ortsverband ein großer Verlust. In die Amtszeit von Richard Donhauser fiel die Integration der durch die Gemeindegebietsreform nach Neunkirchen eingemeindeten Ortsteile Speikern, Rollhofen und Kersbach/Weißenbach, sowie wichtige Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur und der Ausbau des Schulzentrums.

Die Wahl eines neuen Bürgermeisters wurde auf den Mai verschoben. Die „CSU-Freie Dorfgemeinschaft“ musste in einer weiteren Nominierungsversammlung einen neuen Kandidaten für das Bürgermeisteramt finden. Die Versammlung fand am 1. April statt. Die Mitglieder entschieden sich für Roland Goldhammer, der damit als Bürgermeisterkandidat benannt wurde. Er konnte die Bürgermeisterwahl am 06. Mai souverän gewinnen und setzte sich mit über 64 % der Stimmen gegen seinen Gegenkandidaten Peter Pinzer (SPD) durch.

Bei den Gemeinderatswahlen konnte die CSU mit 6 Gemeinderäten die stärkste Fraktion bilden (FWG 5 Sitze, SPD 5 Sitze). Von der CSU wurden in den Gemeinderat gewählt : Britting Ernst aus Neunkirchen, Britting Heinrich aus Rollhofen, Jungnickel Walter aus Speikern (gest. am 28.07.86, Nachrücker : Stammler Wolfgang aus Rollhofen), König Egid (3. Bürgermeister und Fraktionssprecher) aus Neunkirchen, Niedermeier Günther aus Kersbach und Weber Christa von der Wolfshöhe.

1985 fand am 22. März die Ortshauptversammlung mit Neuwahlen statt, wobei im Wesentlichen die bisherige Vorstandschaft bestätigt wurde :

1. Vorsitzender : Haus Herbert aus Rollhofen

1. Stellvertreter : Jungnickel Walter aus Speikern

2. Stellvertreter : Goldhammer Roland aus Speikern

Schriftführerin : Merkl Hannelore aus Speikern

Kassier : Gebhard Albert aus Rollhofen

Bei der Kreisdelegiertenversammlung am 06. Mai in Feucht, wurde Bürgermeister Roland Goldhammer in den CSU-Kreisvorstand gewählt. Die Junge Union unter Vorsitz von Armin Glashauser hat laut einer im Oktober erstellten Liste 17 Mitglieder.

1986 stellt die CSU/Freie Dorfgemeinschaft an den Gemeinderat den Antrag, entlang der Kreisstraße LAU 20 zwischen Speikern und Neunkirchen einen Rad- und Fußweg anzulegen was dann später auch geschah.

1987 ergaben die Neuwahlen bei der CSU-Ortshauptversammlung größere Veränderungen in der Zusammensetzung der Vorstandschaft . Ortsvorsitzender Herbert Haus wurde aber zum vierten Mal bestätigt :

1. Vorsitzender : Haus Herbert aus Rollhofen

1. Stellvertreter : Goldhammer Roland aus Speikern

2. Stellvertreter : König Egid aus Neunkirchen

Schriftführerin : Goldhammer Hildegard aus Speikern

Kassier : Gebhard Albert aus Rollhofen

In der Kreisdelegiertenversammlung am 01. Juni in Schnaittach konnte Bürgermeister Roland Goldhammer ein weiteres Mal Mitglied in der CSU-Kreisvorstandschaft werden.

1989 diente die Jahreshauptversammlung am 12. Januar dazu, bereits die Kandidatenauf-

stellung für die Gemeinderatswahl 1990 vorzubereiten. Sechs Wochen später wurde am 24. Februar die CSU-Vorstandschaft neu gewählt. Es gab kaum Veränderungen :

1. Vorsitzender : Haus Herbert aus Rollhofen

1. Stellvertreter : Goldhammer Roland aus Speikern

2. Stellvertreter : König Egid aus Neunkirchen

Schriftführerin : Haus Katharina aus Rollhofen

Kassier : Gebhard Albert aus Rollhofen

In der Kreisdelegiertenversammlung am 28. April in Winkelhaid wurde Bürgermeister Roland Goldhammer wieder Mitglied im CSU-Kreisvorstand, Armin Glashauser Ersatzdelegierter zum Landesparteitag und Birgit Teuschel Delegierte zum Bezirksparteitag.

Am 18. Juni fanden die Wahlen zum Europäischen Parlament statt, am 27. Juli wurde Roland Goldhammer wieder als Bürgermeister- und Kreistagskandidat für die Wahl am 18. März 1990 nominiert.

Am 21. November wurde das 25jährige Gründungsfest des CSU-Ortsverbandes Neunkirchen a. Sand im Saal der Waldschänke in Neunkirchen feierlich begangen. Festredner war der damalige Generalsekretär Erwin Huber. Alle CSU-Mandatsträger und Kreisräte , sowie die Vorstände der örtlichen Vereine waren eingeladen.

1990 fanden wieder Kommunalwahlen statt. Bereits in der Ortshauptversammlung am 12. Januar wurde die Aufstellung der Kandidaten für die Bürgermeister- Gemeinderats- und Kreistagswahlbeschlossen, die am 18. März stattfand. Bürgermeister Roland Goldhammer konnte gegen die beiden Gegenkandidaten Peter Vetter ( FWG), und Peter Pinzer (SPD) mit über 63% der Stimmen einen souveränen Wahlsieg erringen. Auch in den Kreistag wurde Bürgermeister Roland Goldhammer zum zweiten Mal gewählt. Er wurde vom 13. auf den 8. Platz vorgewählt. Von den 16 Kandidaten auf der CSU-Gemeinderatsliste mit dem Kennwort „CSU-Freie Dorfgemeinschaft“ konnten folgende 7 Personen ein Mandat erringen : Binner Oskar aus Neunkirchen, Britting Ernst aus Neunkirchen, Britting Heinrich aus Rollhofen, König Egid (Fraktionssprecher, später durch Oskar Binner abgelöst) aus Neunkirchen, Niedermeier Günter aus Kersbach/Weißenbach, Stammler Wolfgang aus Rollhofen und Weber Christa von der Wolfshöhe.

1991 wurde bei der CSU-Ortshauptversammlung am 28. Februar Bürgermeister Roland Goldhammer zum neuen Ortsvorsitzenden gewählt, nachdem sein Vorgänger Herbert Haus für dieses Amt nicht mehr kandidierte.

1. Vorsitzender : Goldhammer Roland aus Speikern

1. Stellvertreter : Herzing Michael aus Rollhofen

2. Stellvertreter : König Egid aus Neunkirchen

Schriftführerin : Goldhammer Hildegard aus Speikern

Kassier : Gebhard Albert aus Rollhofen

Bei der Kreisdelegiertenversammlung in Winkelhaid am 08. Mai wurde Bürgermeister Roland Goldhammer wieder in die CSU-Kreisvorstandschaft, Kurt Sägmüller und Armin Glashauser als Delegierte in den Bezirksparteitag und Elmar Gramann als Ersatzdelegierter in den Landesparteitag gewählt.

1993 gab es bei den Neuwahlen der Vorstandschaft nur wenig Veränderungen. Bürgermeister Roland Goldhammer blieb weiterhin an der Spitze das Ortsverbandes, EgidKönig kandidierte nicht mehr, dafür rückte Kurt Sägmüller als 1. Stellvertreter in die Vorstandschaft auf. Die Kreisdelegierten wählten am 23. April Bürgermeister Roland Goldhammer wieder in die CSU-Kreisvorstandschaft und als Delegierten in den Landesparteitag. Kurt Sägmüller und Armin Glashauser wurden als Delegierte in den Bezirksparteitag entsandt

1994 war ein Superwahljahr. In Deutschland standen 19 Wahlen an. Eine davon war die Wahl zum Europäischen Parlament am 12 Juni. Zu einer wichtigen Informationsveranstaltung des CSU-Ortsverbandes war aus diesem Anlass Seine kaiserliche Hoheit Dr. Otto von Habsburg zu Gast. Damals war er Präsident der Internationalen Paneuropaunion und Mitglied des Europäischen Parlaments von Anfang an, nämlich seit dem 17. Juni 1979. Er kandidierte bei der Europawahl 1994 auf der CSU-Liste auf Platz 3.

1995 mussten wieder parteiinterne Wahlen durchgeführt werden. In der Ortshauptver-sammlung am 03. Februar änderte sich an der Zusammensetzung der Vorstandschaft nichts. Bürgermeister Roland Goldhammer wurde erneut zum Vorsitzenden gewählt. Die Kreisdelegierten entsandten ihn wieder in die Kreisvorstandschaft und als Delegierten in den Landesparteitag. Kurt Sägmüller wurde Delegierter für den Bezirksparteitag.

Bereits am 20. Juli wurden in der Ortshauptversammlung die Bewerber für die Bürgermeister- , Gemeinderats- und Kreistagswahl nominiert. Unsere Weihnachtsfeier, die traditionsgemäß Mitte Dezember stattfindet, wurde vom plötzlichen Tod unseres CSU-Landrates Klaus Hartmann überschattet, der drei Tage vorher, am 14. Dezember, freiwillig aus dem Leben schied.

1996 standen am 10. März wieder Kommunalwahlen an. Der CSU-Ortsverband Neunkirchen war gut vorbereitet und trat mit einer erfahrenen und kompetenten Mannschaft an. Unter dem Motto : „Unsere Gemeinde weiterhin in guten Händen !“ wurde ein erfolgreicher Wahlkampf geführt : Roland Goldhammer wird zum dritten mal in Folge zum Bürgermeister gewählt und kann sich auch diesmal gegen seine Gegner Heinz Haberberger (FWG) und Peter Pinzer (SPD) überzeugend durchsetzen. Auch bei dieser Wahl ging die CSU als stärkste Fraktion hervor (FWG 5 Sitze, SPD 4 Sitze) und konnte mit 7 Personen, Binner Oskar (Fraktionssprecher) aus Neunkirchen, Britting Hans aus Neunkirchen, Graßler Günther aus Rollhofen, Merkl Gerhard aus Speikern, Sägmüller Kurt aus Neunkirchen, Stammler Wolfgang aus Rollhofen und Weber Christa von der Wolfshöhe aus Neunkirchen in den Gemeinderat einziehen. Den geschickten Verhandlungen des Fraktionsführes der CSU, Oskar Binner, war es zu verdanken, dass Kurt Sägmüller mit Unterstützung der SPD-Fraktion zum 2. Bürgermeister gewählt wurde. Damit wurden die Weichen für die Zukunft gestellt und Kurt Sägmüller als nächster Bürgermeisterkandidat aufgebaut.

Am 22. Dezember wurde Parteimitglied Egid König auf Gemeinderatsbeschluss für besondere Verdienste um das Gemeinwesen die Goldene Bürgermedaille verliehen. Das ist die höchste Auszeichnung, die die Gemeinde an verdiente Bürger vergeben kann.

1997 fanden im CSU-Ortsverband wieder parteiinterne Wahlen statt. Bürgermeister Roland Goldhammer, der sechs Jahre lang als Ortsvorsitzender die Geschicke der Partei geleitet hatte, schlug als Nachfolger Kurt Sägmüller vor. Die neue Vorstandschaft setzte sich wie folgt zusammen :

1. Vorsitzender : Sägmüller Kurt aus Neunkirchen

1. Stellvertreter : Viktorin Ludwig aus Neunkirchen

2. Stellvertreter : Goldhammer Roland aus Speikern

Schriftführer : Thurner Dieter aus Kersbach/Weißenbach

Kassier : Gebhard Albert aus Rollhofen

Im Oktober finden die Delegiertenversammlungen zur Nominierung der Bezirks- , Landes- und Bundestagskandidaten statt. Als Kandidat für den Bezirkstag wird Norbert Dünkel aus Hersbruck, für den Landtag Kurt Eckstein aus Hegnenberg bei Altdorf und für den Bundestag Hansgeorg Hauser aus Rednitzhembach (Lkr. Roth) gewählt. Alle drei gewannen auch ein Jahr darauf die Wahlen.

1999 gab es wieder Veränderungen bei den Vorstandswahlen am 05. März des CSU-Ortsverbandes :

1. Vorsitzender : Sägmüller Kurt aus Neunkirchen

1. Stellvertreter : Goldhammer Roland aus Speikern

2. Stellvertreter : Viktorin Ludwig aus Neunkirchen

3. Stellvertreterin : Büttner Renate aus Speikern

Schriftführer : Teuschel Björn aus Speikern

Kassier : Gebhard Albert aus Rollhofen

Vom 22. bis 24. Oktober fand auf Einladung des Fraktionsführers Oskar Binner eine Klausurtagung der CSU-Fraktion im „Hotel-Gasthof Rödelseer Schwan“ in Rödelsee statt. Im Mittelpunkt standen die Haushaltsvorberatungen. Für die mitgereisten Ehepartner fand ein umfangreiches Damenprogramm statt.

2001 war ein sehr arbeitsreiches Jahr, was ganz im Zeichen der Vorbereitungen auf das Wahljahr 2002 stand. Die Suche nach geeigneten Kandidate stand im Vordergrund. Deshalb waren auch die Vorstandswahlen von besonderer Bedeutung :

1. Vorsitzender : Sägmüller Kurt aus Neunkirchen

1. Stellvertreter : Goldhammer Roland aus Speikern

2. Stellvertreter : Viktorin Ludwig aus Neunkirchen

3. Stellverterterin : Büttner Renate aus Speikern

Schriftführer : Teuschel Björn aus Speikern

Kassier : Thoma Jürgen aus Rollhofen

Als einen großen Erfolg kann die Klausurtagung Anfang November im Seehotel Zeulenroda gewertet werden. Ein ganzes Wochenende (von Freitag bis Sonntag) verbrachte die CSU-Fraktion zusammen mit ihren Listenkandidaten und der CSU-Vorstandschaft im neu eröffneten Seehotel in Zeulenroda (Thüringen). Neben den Vorbereitungen auf die Beratungen für den Haushalt 2002 wurde auch die Vorgehensweise bei den Kommunalwahlen am 03. März 2002 besprochen., die gemeinsamen Wahlkampfthemen erarbeitet und eine Kandidatenschulung durchgeführt. Für die mitgereisten Ehepartner war ein abwechslungsreiches Programm vorgesehen. Am Abend war ein Besuch der CDU-Stadtratsfraktion Triebes mit Bürgermeister Gerhard Helmert angesagt. In geselliger Runde diskutierte man und tauschte kommunalpolitische Erfahrungen aus

2002 war für den CSU-Ortsverband Neunkirchen ein entscheidendes Jahr, denn bei den stattfindenden Kommunalwahlem am 03. März stand Roland Goldhammer nicht mehr als Bürgermeisterkandidat zur Verfügung. Er vollendete sein 65. Lebensjahr vor dem Wahltermin und konnte deshalb nicht mehr als hauptamtlicher Bürgermeister kandidieren. Auf diesen Umstand hatte sich der CSU-Ortsverband aber schon lange vorbereitet und schickte den 2. Bürgermeister Kurt Sägmüller in`s Rennen. Die Gegenkandidaten waren Gerd Lochner (SPD) und zunächst Franz Semlinger (FWG). Bei Überprüfung der eingereichten Wahlvorschläge stellte sich jedoch heraus, dass der Wahlvorschlag der FWG-Neunkirchen (Franz Semlinger) zu früh und nicht innerhalb der im Wahlgesetz vorgesehenen Frist von fünfzehn Monaten eingereicht wurde und deshalb für ungültig erklärt werden musste. Kurt Sägmüller gewann gegenüber seinen Gegenkandidaten Gerd Lochner (SPD) die Bürgermeisterwahl mit 54,7% der Stimmen. Die CSU stellte wieder mit 7 Personen die stärkste Fraktion im Gemeinderat ( FWG 5 Sitze, SPD 4 Sitze) : Gewählt wurden

Britting Hans aus Neunkirchen, Büttner Renate aus Speikern, Graßler Günther aus Rollhofen, Merkl Gerhard aus Speikern, Schmidt Michaela aus Speikern, Stammler Wolfgang aus Rollhofen und Viktorin Ludwig aus Neunkirchen. Kurt Sägmüller schaffte auf Anhieb auch den Sprung in den Kreistag.

Mit Gemeinderatsbeschluss vom 02.05.2002 wird Roland Goldhammer die Ehrenbezeichnung „Altbürgermeister“ verliehen, der CSU-Ortsverband Neunkirchen ernennt ihn mit Urkunde vom 27.02.2003 zum „Ehrenvorsitzenden“. Damit endete die Ära Goldhammer in der Gemeinde Neunkirchen a. Sand und ein neues politisches Zeitalter beginnt.

Elmar Gramann schreibt an dieser Stelle in seinem Werke „Werden und Wirken der Christlich-Sozialen-Union in der Gemeinde Neunkirchen am Sand“ anlässlich des 40jährigen Bestehens des CSU-Ortsverbandes am 18. September 2004 folgenden Rückblick :

Der personelle Wechsel im Bürgermeisteramt unserer Gemeinde im Jahre 2002 ist Anlass zu einem Rückblick auf 18 Jahre erfolgreiche kommunalpolitische Arbeit der CSU-Fraktion und des Bürgermeisters. Seit 1972 bis heute stellt die CSU Neunkirchen den Bürgermeister und die stärkste Fraktion im Gemeinderat. Sie war dadurch maßgeblich an der erfolgreichen Entwicklung unserer Heimatgemeinde beteiligt. Viele der durchgeführten Maßnahmen entstanden auf Initiative der CSU, die nie die Nähe zu ihren Mitgliedern und den Bürgern verloren hat.

Die wichtigsten Meilensteine in der Amtszeit von Bürgermeister Roland Goldhammer von 1984 bis 2002 sollen nochmals in Erinnerung gerufen werden : Rathauserneuerung, Bau der Deponieentgasung, Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses in Neunkirchen, Renovierung der Volksschule, Schaffung des Archäologischen Wanderweges, Neubau des Kindergartens mit Hort in Neunkirchen, Erweiterung der Kindergärten in Speikern und Rollhofen, Neubau des Seniorenhofes Lämmerzahlstift in Neunkirchen, Friedhofserweiterung, Rad- und Waldwegebau rund um Neunkirchen, Bau der Ortsstraße mit Kreisverkehr sowie der Wasserver- und Abwasserentsorgung in Rollhofen. Nicht vergessen werden darf dabei die Bauleitplanung : Im Gemeindegebiet wurden 20 Bebauungspläne erstellt, davon 14 für die Wohnbebauung, darunter das Einheimischen Modell in Speikern (insg.35 ha) und 6 für Gewerbeansiedlung (50 ha).

Für die vorher genannten Maßnahmen wurden Haushaltsmittel in Höhe von 24 Millionen Euro (47 Millionen DM) aufgewendet. Dennoch konnte in dieser Zeit der Schuldenstand der Gemeinde von 4,29 Millionen Euro im Jahre 1982 auf 0,72 Millionen Euro im Jahre 2001 reduziert werden. Die Prokopfverschuldung zum Ende der Amtszeit von Bürgermeister Roland Goldhammer war auf 150 Euro gesunken. Das ist eine Bilanz, die sich sehen lassen kann, die von den Gemeinderäten der CSU und der Vorstandschaft im Einvernehmen mit dem Bürgermeister erreicht werden konnte.

Elmar Gramann fügt als Ergänzungen hinzu :

Eine Herausforderung mit großem Personaleinsatz ist das jährliche Sommerfest der Gemeinde, bei dem der CSU-Ortsverband seit Beginn im Jahre 1985 bis heute an exponierter Stelle mit den „Fischbrötchen“ und dem „Frankenwein“ im sogenannten „Schwarzen Loch“ vertreten ist und viele prominente Gäste begrüßen konnte.

Es soll auch nicht vergessen werden, dass Mitglieder unseres Ortsverbandes stets überörtlich wichtige Positionen innehatten : CSU-Kreistagsmandate (Egid König, Elmar Gramann, Roland Goldhammer, Kurt Sägmüller) ; Beisitzer in der Kreisvorstandschaft der CSU : (Elmar Gramann, Roland Goldhammer, Kurt Sägmüller) ; Vorsitzender im Kreisverband der Christlich-Sozialen-Arbeitnehmerschaft (Elmar Gramann); Vorstandsmitglieder in der Kommunal-Politischenvereinigung der CSU (Roland Goldhammer, Oskar Binner, Kurt Sägmüller).

Zwei Parteimitglieder unseres Ortsverbandes wurden für ihren besonderen kommunalen und ehrenamtlichen Einsatz öffentlich ausgezeichnet :

Egid König im Jahre 1996 für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit als Gemeinderat und Feuerwehrkommandant der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen. Er wurde mit der Goldenen Bürgermedaille ausgezeichnet.

Roland Goldhammer im Jahre 2001 für seine langjährige Mitgliedschaft bei den Freiwilligen Feuerwehren und seine 17jährige Tätigkeit als Kreisbrandinspektor der Feuerwehren im Landkreis Nürnberger Land, als Kreisverbandsvorsitzender des Bayer. Gemeindetages, als Gründer und Kreisvorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung der CSU, sowie als Vorsitzender im Abwasserzweckverband Schnaittachtal und Mitglied im Aufsichtsrat der Stromversorgung Neunkirchen a. Sand. Ihm wurde vom Innenminister Dr. Günther Beckstein die „Medaille für besondere Verdienste um die Kommunale Selbstverwaltung“ verliehen.